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PROTOKOLL "ALVERNA"
Vorschlag Richtlinie für Schwerhörigkeit.
= Beitrag zur Qualität des Lebens =
Seit 2003 wird in Kloster Alverna auf verschiedene Art und Weise der Schwerhörigkeit Rechnung getragen.
Es sind Kommunikationskurse für die Schwestern organisiert worden.
Den Pflege-Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen sind klinische Unterrichtsstunden erteilt worden.
Die Ringleitung in der Kapelle ist getestet worden, in den Beschäftigungsräumen ist inzwischen eine gute Akustik, die Ringleitung in Boekenroode wurde verbessert.
Frühjahr 2007:
Die Fragen von gut hörenden und hörgeschädigten Schwestern an "Hooridee" und inventarisierende Gespräche mit den Fachkräften durch "Hooridee" zeugen von einem Bedarf an Struktur und Zusammenhang in der Pflege in Bezug auf Schwerhörigkeit in Kloster Alverna.
Hooridee Beratung bei Hörverlust schlägt vor, sich für eine Richtlinie für Schwerhörigkeit zu entscheiden, um die Qualität der Pflege in Bezug auf Hörprobleme zu verbessern.
Die Richtlinie für Schwerhörigkeit besteht aus folgenden Teilen:
- ein multidisziplinärer Plan für die ganze Organisation;
- ein Screening;
- es werden zwei Mitarbeiter/-innen mit Schwerpunkt Schwerhörigkeit ausgebildet.
Diese Ausgangspunkte schließen sich unmittelbar an die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen an.
- Innerhalb des bronzenen Gütezeichens ist Qualitätsverbesserung und eine gute Kommunikationstruktur eine Voraussetzung.
- In der Studie 'Oor en oog voor kwaliteit van leven' [Ein Auge und Ohr habend für die Qualität des Lebens] des 'Brabants Centrum voor gehandicaptenbeleid' [Zentrum der Provinz Brabant für die Behindertenpolitik] ergibt sich aus einem Screening in Pflegeheim Welstaete, dass 73% der Bewohner Gehörverlust haben. Es wurde eine spezifische Expertise für Schwerhörigkeit an der Arbeitsstelle organisiert.
Das Pflegepersonal wird für die richtige Haltung und das genaue Angehen dieser Problematik ausgebildet.
Es wurde auch in dieser Organisation eine strukturierte Arbeitsweise gewählt.
Folgende Arbeitsweise gilt, um zu der Richtlinie für Schwerhörigkeit zu gelangen:
- Eine multidisziplinarische Arbeitsweise
Aktuelle Fortbildung bzw. Kompetenzerweiterung sorgt für die richtigen Kenntnisse, Kompetenzen und Arbeitsabsprachen, die für eine zusammenhängende Arbeitsweise in Bezug auf Schwerhörigkeit nötig sind. Es wird ein klares Protokoll eingeführt.
Die Fachkräfte sind auf dem Laufenden, wer welche Kenntnisse und welche Sachkompetenz hat.
Es ist bekannt, wer welche Fragen am besten beantworten kann.
Es kann zielgerichtet untereinander verwiesen werden.
Anschließend können das Pflegepersonal, die zwei mit Schwerpunkt Schwerhörigkeit ausgebildeten Mitarbeiter/-innen und Fachkräfte die Richtlinie für Schwerhörigkeit als Team ausführen.
Die verschiedenen Disziplinen sind gemeinsam für die Arbeitsweise verantwortlich.
Der Fortschritt und die Implementierung wird regelmäßig besprochen.
Anhand eines Fragebogens wird jede Schwester gescreent.
Besprochen wird, welche Disziplin das Screening und die Analyse ausführen kann.
Das Screening vermittelt Einsicht und die Problematik wird aufgelistet.
Es wird klarer, wer hörgeschädigt ist. Die erforderliche Hilfe kann verdeutlicht werden.
Geprüft wird, ob ein Hörgerät getragen wird und ob es noch den Anforderungen genügt.
Es kann eine Einschätzung gemacht werden, welche Hilfsmittel weiter nötig sind.
Erklärung und Aufklärung wird erteilt.
Es kann ein individueller Aktionsplan gemacht werden.
Das Pflegepersonal kann auf die festgestellte Problematik reagieren und zielgerichtet kommunizieren.
- Schwerpunkt Schwerhörigkeit
Zwei Mitarbeiter/-innen des Pflegepersonals werden mit Schwerpunkt Schwerhörigkeit ausgebildet.
Sie erwerben ausführliche Kenntnisse in Bezug auf Gehörverlust und Hilfsmittel.
Sie werden in Kommunikationsformen und dazugehörigen Fertigkeiten trainiert.
Sie werden zu Ansprechpartnern innerhalb der Organisation. Sie geben passende Hinweise und Ratschläge.
Sie arbeiten für alle Disziplinen. Sie halten regelmäßig Rücksprache mit externen Sachverständigen wie z.B. der Hörgeräte-Akustiker. Sie halten monatlich eine Sprechstunde für die Schwestern.
Sie können nötigenfalls zielgerichtet zu einem Facharzt / einer Fachärztin verweisen.
Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, ist Kompetenzerweiterung und Ausbildung für das Ausführen und Implementieren dieser Richtlinie notwendig.
Durch spezifische Expertise kann die Qualität des Lebens der Schwestern verbessert werden.
Durch das Schaffen von Einsicht und das Verbessern von (kommunikativen) Fertigkeiten wird die Arbeit des Pflegepersonals optimalisiert.
"Hooridee" bietet ihre Expertise an, um die Richtlinie Schwerhörigkeit einzuführen.
Dies bedeutet:
- Kompetenzerweiterungen (Fortbildung) für alle Fachkräfte.
- Ermöglichen des Screenings und der Analyse.
- Das Ausbilden von zwei Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen mit Schwerpunkt Schwerhörigkeit.
- Evaluation und Implementierung.
- Supervision.
INFORMATIONEN ODER TERMINVEREINBARUNG? E-Mail: info@hooridee.nl.
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